Artikel-Schlagworte: „Betrieb“
Die Krise ist irgendwie nicht so richtig greifbar. Auf der einen Seite wird gefragt, welcher Weg aus der Krise führt, andererseits müssen viele Arbeitnehmer nicht auf ihr Urlaubsgeld verzichten. Es begann damit, dass amerikanische Hauseigentümer ihre Darlehen nicht mehr tilgen konnten. Eine isländische Bank war plötzlich pleite, Amerikas Investment-Riese musste Konkurs anmelden. Die Börsen stürzten weltweit ins Bodenlose. Seit September 2008 ist allerspätestens klar, dass es eine solche Wirtschaftskrise noch nie gegeben hat. An dieser Stelle die wirklichen Ursachen zu ergründen, würde den Rahmen sprengen. Jedenfalls ist auch zu beobachten, dass zumindest hier in Deutschland die Schwarzarbeit boomt. Und das macht sich nicht nur bei der täglichen Abrechnung so mancher Registrierkasse im Einzelhandel bemerkbar. Besonders in der Gastronomie und im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen wird viel an der Steuer und der Sozialversicherung vorbei gewirtschaftet. Klar ist das für den Arbeitnehmer zunächst schnell verdientes und für den Auftraggeber leicht gespartes Geld. Aber über kurz oder lang wird sich der Markt rächen. Denn keine Krankenversicherung ist ebenso schlecht wie nicht genug Geld zum Einkaufen zu haben. Und das schlägt sich dann auch in den Umsätzen von Handel, Gastronomie und Hotelbranche nieder. Dort wird die tägliche Umsatzabrechnung mit Hilfe von Kassensystemen, Netzwerkkassen oder auch einfachen Registrierkassen über kurz oder lang darlegen, dass die Einnahmen rückläufig sein werden. Ein gutes Beispiel sind die Textilindustrie und die Automobilbranche. Hier haben so manche Unternehmen Insolvenz anmelden müssen oder stehen kurz davor. In vielen Industriebetrieben wird Kurzarbeit geschoben. Das rettet zwar zunächst viele Arbeitsplätze. Aber durch die geringeren Einkünfte können die Arbeitnehmer nicht mehr so viel ausgeben. Das wiederum macht sich insbesondere in der Gastronomie bemerkbar, wo viele Restaurants schon arg an der Insolvenzgrenze dümpeln. Da hat es so manchem Gastronomen aber vielleicht die Existenz gerettet, wenn er in ein neues Kassensystem mit leistungsstarker Kassensoftware und mobilen Kassen investiert hat. Denn mit dieser Ausrüstung ist es möglich, viele betriebliche Arbeitsabläufe zu vereinfachen und damit Kosten zu senken. Die eingesparten Gelder können dann wiederum in legale Arbeitsverhältnisse investiert werden. Somit wären Arbeitsplätze gesichert, und Arbeitnehmer hätten neben dem regelmäßigen Einkommen auch eine Absicherung bezüglich der Krankenversicherung und der späteren Rentenversorgung. Und die geregelten Einkünfte können dann wiederum im Handel, für Urlaub in Hotels oder eben auch in der Gastronomie selbst ausgegeben werden. Das wird sich wiederum positiv auswirken, da die Umsätze wieder steigen. Da in Hotels, Supermärkten und in vielen Gastronomiebetrieben Netzwerkkassen im Kassensystem genutzt werden, wird auch in der Kassensoftware eine statistische Erfassung zeigen, wie sich die Umsatzentwicklung verändert. Kleinere Einzelhandelsunternehmen, die noch mit einer Registrierkasse arbeiten, können aber ebenso Statistiken ihrer Umsätze erarbeiten, nur dass das manuell oder über einen separaten PC-Arbeitsplatz erfolgt. Um auch hier Arbeit zu vereinfachen, kann sich eben auch die Investition in ein Kassensystem lohnen. Zumal in den nächsten Jahren die klassischen Registrierkassen immer mehr vom Markt verdrängt werden. Kassensysteme können aber eben auch in kleinen und kleinsten Einzelhandelsgeschäften viele Arbeitsabläufe vereinfachen und so Kosten einsparen helfen. Somit dürfte die Investition in neue und moderne Kassen beizeiten nicht nur notwendig sondern auch mehr als sinnvoll sein.
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Ein Kiosk ist eine Verkaufsstelle mit meistens ganz anderen Öffnungszeiten als andere Geschäfte im Einzelhandel. Oft ist schon morgens früher und abends meist länger als anderswo geöffnet. Im heutigen Sprachgebrauch ist der Kiosk eine Verkaufsstelle in Form eines kleinen Häuschens oder eines einzelnen von der Straße aus begehbaren Raums in einem Haus. Das Warenangebot in einem Kiosk ist in aller Regel eingeschränkt und umfasst die Bereiche Tabakwaren, Zeitschriften, Getränke, lose und verpackte Süßigkeiten sowie Knabbereien. Meist sind Kioske auch inhabergeführt, weitere Angestellte sind eher selten. Auch die Lagerflächen sind sehr begrenzt was bedeutet, dass der Warenfluss ständig durch Einkäufe sichergestellt werden muss. Der Inhaber eines Kiosks macht sich meist selbst auf den Weg zum Großmarkt oder auch zu einem nahegelegenen Supermarkt-Discounter. Hier können die Waren recht günstig beschafft werden und dann mit entsprechendem Preisaufschlag weiterverkauft werden. Gut, wegen des geringen Platzes ist das Warenangebot im Kiosk beschränkt, da muss der Umsatz über die höheren Preise eingenommen werden. Und an Zeitschriften und Tabakwaren wird ja soviel auch nicht verdient. Da müssen andere Waren entsprechend kalkuliert werden. Schließlich muss der Inhaber Miete für die Räume zahlen, eventuelle Mitarbeiter wollen auch ihr regelmäßiges Gehalt sehen. Zusätzliche Energiekosten für Strom und Heizung fallen wie überall sonst auch an. Und am Ende möchte der Inhaber natürlich auch am Umsatz des Kiosks teilhaben und etwas verdienen. Für den Umsatz und dessen Abrechnung ist natürlich auch im Kiosk eine Kasse nötig. Der eine Kiosk bei mir im Wohnort ist mit einer Registrierkasse ausgestattet. Hier werden die Beträge der Waren über eine einfache Tastatur registriert und dann über weitere Tasten verschiedenen sogenannten Warengruppen zugeordnet. Auch die Pfandverrechnung von dort gekauften Getränken wird über die Registrierkasse abgewickelt. Registrierkassen summieren Verkäufe auf und können Pfandgutschriften mit einer Minus-Rechnung vom zu zahlenden Betrag abziehen. Für so kleine Unternehmen wie Kioske sind Registrierkassen also völlig ausreichend. Die Buchhaltung ist übersichtlich und schnell zu erledigen. Schließlich ist das Warenangebot nicht so riesig und auch die Verkäufe sind überschaubar. Eine Inventur ist manuell ebenso schnell erledigt, so dass auch hierfür eine Unterstützung einer Netzwerkkasse nicht nötig ist. Die Registrierkasse erstellt täglich eine Bonrolle, auf der die Umsätze des Tages im Einzelnen ebenso dokumentiert sind, wie auch die Gesamtsumme und die Steuerbeträge als Einzel- und als Gesamtbetrag. Kassensysteme wären in Kiosken ganz einfach nicht ausgelastet. Darum wäre die Anschaffung eines Kassensystems für einen so kleinen Betrieb schlicht eine Fehlinvestition. Denn die verwalterischen Aufgaben sind in so geringem Ausmaß schnell manuell erledigt und durch die Belege aus der Registrierkasse ausreichend nachgewiesen. Also: Kiosk und Kassensystem oder gar Netzwerkkasse gehören schlicht nicht zusammen. An der Registrierkasse ist es schließlich auch möglich, mit einem Kartenlesegerät die bargeldlose Zahlung vorzunehmen. Und auch ein Anforderungsgerät für Handy-Prepaid-Karten kann installiert werden. Online wird dann von verschiedenen Mobilfunkanbietern eine Auflade-Nummer angefordert die mit einem Bon ausgedruckt und vom Bankkonto des Geschäfts abgebucht wird. Der Verkauf an den Kunden wird dann über z.B. die Registrierkasse im Kiosk verkauft und gegengerechnet.
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Deutschland ist als Standort gar nicht schlecht. Die Infrastruktur ist sehr solide und die Fachkräfte sind gut ausgebildet. Seit vielen Jahren wurden Arbeitsplätze aus dem produzierenden Gewerbe aus Deutschland heraus nach Osteuropa verlagert um Personalkosten zu sparen. Gut, darüber wurde ja durchaus auch diskutiert. Mittlerweile erkennen aber auch in Deutschland ansässiger Unternehmen aus dem Ausland, das der Wirtschaftsstandort Deutschland klar im Vorteil ist. Zwar sind hier die Lohnnebenkosten höher als andernorts. Das scheint aber in Anbetracht von hoher Produktionsqualität, guter Infrastruktur und Zuverlässigkeit zweitrangig zu sein. Die Infrastruktur ist ein wichtiges Element der Wirtschaft. Gastronomie & Handel sind in Nachbarschaft zu produzierenden und Industriebetrieben notwendig. Arbeitnehmer aus Produktion und Industrie gehen möglicherweise mittags in der Imbissbude etwas essen. Gut beraten ist, wer seinen Gastronomiebetrieb und den Standort mit gutem Konzept an der Stelle gewählt hat. Es gibt auch Arbeitnehmer, die während der Mittagszeit nötige Einkäufe erledigen. Das wäre dem Einzelhandel sehr zuträglich. In Gewerbegebieten kann es also durchaus auch lohnenswert sein, als Einzelhändler oder Gastronom dort einen Standort zu haben. Moderne Kassensysteme sind da vielleicht nicht das non plus ultra, aber auch nicht unwichtig. Kassensysteme und Netzwerkkassen erleichtern viele Arbeitsabläufe, geben alle nötigen Belege für die betriebliche Buchhaltung aus und können innerhalb eines Betriebes (fast) alle Bereiche verbinden. Gut, ein kleiner Imbissbetrieb benötigt sicher kein Kassensystem zur Abrechnung der Tageseinnahmen. Hier reicht eine gute Registrierkasse aus. Aber die Filiale eines Supermarktes wird sicher mit Netzwerkkassen oder Kassensystemen ausgestattet sein. In Industriebetrieben ansässige Imbissbetriebe sind häufig in Verkaufswagen, ähnlich einem Wochenmarktwagen, installiert. Das hat den Vorteil, dass der Standort relativ leicht zu wechseln ist. Durch diese geringe Betriebsgröße kann hier aber auch kein Kassensystem installiert werden. Selbst für eine Registrierkasse ist in manchen Fällen kein Platz. Da muss dann tatsächlich die Kasse herkömmlich mit einer einfachen Geldkassette und mit Stift und Papier für Belege geführt werden. Aber zurück zum Standort Deutschland. Viele hier ansässige (auch ausländische) Unternehmen, wollen in diesem Jahr ebenso viel, teilweise sogar mehr als im Vorjahr investieren. Das macht doch Mut, oder? Ich finde das lässt hoffen, dass die Krise doch nicht so arg zuschlägt wie befürchtet. Schon deswegen, weil sich Investitionen auch branchenübergreifend auf die Wirtschaft und die Infrastruktur auswirken. Wenn ein Industriebetrieb durch Investitionen Arbeitsplätze sichert, kann das in der Gastronomie zur Folge haben, dass auch hier keine Arbeitsplätze in Gefahr geraten. Denn Mitarbeiter aus der Industrie gehen in der Mittagspause auch gern einmal essen. Vielleicht nicht im Restaurant aber dafür in der Imbissbude um die Ecke. Gesicherte Arbeitsplätze z.B. in der Industrie helfen auch Arbeitsplätze im Handel zu sichern. Denn wer regelmäßiges Einkommen hat kann auch mehr als nur das nötigste einkaufen. Da können dann auch Sonderanschaffungen von Privathaushalten getätigt werden. Und das wird sich in der Kasse des Handels bemerkbar machen. Und da ist es zweitrangig, ob Registrierkassen, Kassensysteme oder komplexe Netzwerkkassen genutzt werden.
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Kassensoftware, Registrierkassen, Netzwerkkassen und Kassensysteme – es gibt zahllose Varianten die auch noch in vielen individuellen Lösungen angeboten werden. Hersteller bieten auch mobile Kassen an. Das System besteht aus dem Hauptgerät, woran (fast?) beliebig viele Mobilteile angeschlossen werden können. Diese mobilen Geräte sind so leicht wie Handys, griffig und bequem in der Hand liegend. Ebenso sind sie drinnen wie draußen nutzbar, sie sind stoßfest, robust und möglicherweise sogar auch spritzwassergeschützt. Neben der einfachen Bedienung über den Touch-Bildschirm bieten Kassensysteme mit Mobilteilen noch viele Funktionen, die für jede Art der Gastronomie nötig sind. Netzwerkkassen mit Mobilteilen sind aber auch für die Hotelbranche sinnvoll. Wenn Gäste z. B. ihr Frühstück bestellen geht das ebenso einfach, wie in der Gastronomie die Bestellung des Mittagessens möglich ist. Mit so durchdachten Kassensystemen können Hotel und Gastronomie sowohl ihre Betriebsabläufe als auch die Kundenbindung perfektionieren. Informationen von und über Kunden können datenbankähnlich verwaltet werden. So können in Hotels besondere Gästewünsche beachtet werden. Auch das Design moderner Kassen kann die Arbeit zum besonderen Erlebnis machen. Klare übersichtliche Darstellungen auf dem Bildschirm des Mobilteils ermöglichen eine recht kurze Einarbeitung im Umgang der Geräte. Es gibt bei neuesten Netzwerkkassen sogar die Möglichkeit, Rechnungen zu splitten oder sogar auch Mailingaktionen für Stammkunden durchzuführen. Mobile Kassensysteme bieten sich besonders für die Gastronomie und die Hotelbranche an. Aber auch im Einzelhandel kann es durchaus sinnvoll sein, Mobilteile an die vorhandene Netzwerkkasse anzuschließen. Für den Einzelhandel sind Mobilteile verfügbar, die wie ein Scanner beim Warenerfassen im Kassenbereich Bestände in den Regalen überwachen können. Der Scanner liest den Barcode am Preisschild des Regals und der Mitarbeiter gibt die im Regal vorhandene Warenmenge über eine Tastatur ein. Mit einer Funk- oder einer Steckverbindung kann das mobile Gerät mit der Kassensoftware ausgelesen werden. Die Daten sind dann für die weitere Warenbestellung verfügbar. In der Gastronomie hingegen kann mit einem Mobilteil am Tisch die Bestellung des Gastes bequem erfasst werden. Eine Funkverbindung leitet die Bestellung einerseits zur Hauptkasse um die Rechnung zu bebuchen, und andererseits zu einem Drucker in der Küche, wo dann das Team sofort mit der Zubereitung beginnen kann. Der Kellner hat zwei Wege gespart, und der Gast wartet weniger lang auf seine Bestellung. Genauso kann natürlich auch die Getränkebestellung über das Mobilteil an die Schankanlage gesendet werden. Kassensysteme und Netzwerkkassen mit Mobilteilen sind also wahre Alleskönner. Bei Neugründung eines Hotel- oder Gaststättenbetriebes, bzw. bei Neuanschaffung neuer Geräte ist es mehr als nur zweckmäßig, sich von Kassenherstellern informieren zu lassen und Angebote einzuholen. In einem Gespräch können Notwendigkeiten und Wünsche an ein Kassensystem oder eine Netzwerkkasse definiert werden, die dann vom Hersteller berücksichtigt werden. So ist gewährleistet, dass das Kassensystem individuell auf den Betrieb abgestimmt wird. Für andere Betriebsarten ist es natürlich auf dem gleichen Weg möglich, sich über Registrierkassen zu informieren. Denn eine individuell eingerichtete Registrierkasse ist für z. B. kleine Handelsbetriebe ebenso wichtig wie die beschriebene Netzwerkkasse und das Kassensystem. Kassensoftware ist in aller Regel auf aktuellem Stand für alle Kassen verfügbar.
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Das eigentliche Geschäft der Lebensmitteldiscounter sind bald womöglich nicht mehr Lebensmittel. Viele Aktionswaren wie Handys, Fahrräder, Textilien usw. machen bei vielen Discountern inzwischen eine erhebliche Menge des Umsatzes aus. An und für sich sind die Preis-Leistungs-Verhältnisse durchwachsen, der führende deutsche Discounter schneidet bei Tests immer wieder gut ab. Als Verbraucher habe ich da bisher auch immer ein gutes Gewissen gehabt. Denn gute Waren zum mehr als fairen Preis, wer mag da schon ablehnen? Und dass (so ziemlich alle) Discounter ihre Waren ausschließlich auf Palletten ohne Regale und Dekorationen präsentieren, hat mich bisher eigentlich auch nicht gestört. Beim Marktführer der Discounter hat es sogar einige Jahre gedauert, bis dort Kassensysteme eingeführt wurden, die die Waren scannen und eine bargeldlose Kartenzahlung ermöglichen. Jede neu entstehende Filiale von Mitbewerbern bekam von Beginn an Kassen installiert, die alle modernen Ansprüche erfüllen: Warenscanner, mögliche Kartenzahlung, Waage zur Preisermittlung von losen Artikeln wie Obst, Gemüse und Nüsse. Aber eben jener „Marktführer“ hat als letzter nachgerüstet. Allerdings dann, so glaube ich, mit modernsten Geräten, die preislich seinen Vorstellungen entsprachen und seinem Unternehmenskonzept entsprachen. Doch moderne Kassensysteme gibt es nun auch hier. Und dieses Kassensystem wird wohl jede Filiale mit der Konzernleitung und der Buchhaltung in Verbindung halten. Allerdings wird das Unternehmen (ob stellvertretend für alle Mitbewerber, das weiß ich nicht) kritisiert, seine Aktionsartikel auf Kosten der Arbeiter produzieren zu lassen. Ein großer Teil der Artikel wird in Fernost gefertigt, und zwar zu Bedingungen, die hier zu Lande jeder Beschreibung spotten. Schon das hier so hochgelobte Arbeitsrecht ist dort nicht interessant. Ebenso werden viele Frauenrechte umgangen. Bei den Produzenten und Zulieferern werden faire Arbeitsbedingungen wohl nicht ganz so ernst genommen. Da sollte der Discounter aber vielleicht mal nachhaken. Entweder sind dann akzeptable Arbeitsbedingungen für die meist weiblichen Arbeitnehmer auszuhandeln oder meiner Meinung nach sollte sich das Unternehmen dann von den Zulieferern trennen und neue Geschäftsbeziehungen suchen. Denn wenn die Qualität für den gebotenen Preis erstaunlich gut ist, so hinterlässt es doch einen bitteren Nachgeschmack, wenn für die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Produktion die Arbeitsbedingungen schlecht sind. Das macht sich mittelfristig auch in den Umsatzzahlen bemerkbar. Die könnten erheblich zurück gehen und das jährliche Betriebsergebnis ebenso schmälern wie die tägliche Abrechnung der Kassen. Da in Discountern überwiegend Teilzeitkräfte arbeiten, so habe ich jedenfalls den Eindruck, kommen da pro Tag und auch pro Woche so einige Abrechnungen zusammen. Und wenn über längere Zeit die Kassen nicht stimmen, dann fällt das möglicherweise auf die Mitarbeiter der jeweiligen Filialen zurück. Also liebe Discounter: seit so gut und sorgt bitte für faire Arbeitsbedingungen in eurem Zuständigkeitsbereich. Ich bin auch bereit, dafür eine gewisse Preissteigerung hinzunehmen!
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