Eine große Bank in Deutschland hat wohl in 2008 erhebliche Verluste in Rekordhöhe erwirtschaftet. Doch wird auch betont, dass staatliche Hilfen nicht nötig seien. Im Januar sollen die Umsätze aber schon wieder erheblich ins Plus gegangen sein. Für das Jahr 2009 wolle man sich aber noch nicht festlegen, dieser Ausblick wäre zu unsicher. Viele Banken machen da keine Ausnahme und rutschen erheblich ins Minus. Viele Unternehmen müssen ins Insolvenzverfahren. Da greift die Krise durchaus schon kräftig zu. Im Gegenzug wollen die größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands Dividenden von weit über 23 Milliarden Euro ausschütten. Hallo? Wer erklärt mir das mal bitte? Die Verteilung der Einnahmen und Ausgaben scheint ähnlich weit auseinander zu klaffen wie die Einkommensschere. Wo schon Geld ist, kommt eben noch mehr hinzu. Und dort wo Geld fehlt wird es zusätzlich genommen. Irgendwie sollte da eine Lösung gefunden werden. Denn diese unendlichen Weiten in der Finanzwelt, die zu Armut und Reichtum führen, sind ungerecht verteilt. Da macht es manchem Händler vielleicht auch schon keinen Spaß mehr, zu investieren. In den 1980′er Jahren eröffnete bei uns im Ort die Filiale einer Supermarktkette. Auch damals schon wurde dort mit modernen Kassen gearbeitet. Seit dem hat sich eine Menge getan. Sowohl im Bereich Kassen und Kassensysteme, wie auch in dieser Supermarktfiliale. Denn inzwischen hat sie ihren fünften Namen, glaube ich. Zuletzt wurde diese Filiale (ich weiß nicht ob einzelne Filialen oder der gesamte Konzern) im Sommer 2008 von einem anderen Konzern übernommen. Im Zuge dessen wurde das Artikelsortiment erheblich reduziert und teilweise auch verändert. Aber auch ein anderes Kassensystem wurde eingesetzt. Um nach und nach alle Mitarbeiter (viele sind Teilzeitangestellte) an diesen Kassen einzuarbeiten, war etwa zwei Wochen lang eine Mitarbeiterin vor Ort. Im vergangenen Jahr, also noch vor der großen Krise wurde ja ohnehin viel investiert. Besonders der Arbeitsmarkt boomte. Viele Arbeitsplätze sind entstanden, die Arbeitslosigkeit war lange nicht so niedrig. Ich hege außerdem die Hoffnung, dass dieser Schwung in die Krise mit hinein genommen werden kann. Dadurch könnte der Abschwung vielleicht weniger schlimm ausfallen. Bislang waren die Konsumenten ja auch durchaus so positiv eingestellt, dass sie trotz Krise und Konjunkturflaute viel gekauft haben. Beginnend mit dem durchaus guten Weihnachtsgeschäft konnte sich der Handel im Januar auch noch nicht wirklich beschweren. Wer dann jetzt noch die Gelegenheit nutzt zu investieren, der könnte im Vorteil sein. Denn die Krise greift zwar schon um sich - in vielen Bereichen sinken die Preise erheblich. Da kann dann auch seitens der Unternehmen investiert und gleichzeitig viel Geld gespart werden. Einerseits wird dann zwar der Umsatz auf Seiten der Anbieter niedriger ausfallen. Aber bei Investoren klingeln die Kassen, weil weniger ausgegeben werden muss. So dürfte es auch preislich beste Angebote seitens von Kassenherstellern geben. Wer also derzeit eine Neuanschaffung oder sogar eine Existenzgründung plant, der dürfte auch bei der Anschaffung einer Kasse, Registrierkasse oder eines Kassensystems viel Geld sparen.
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