Im Einzelhandel werden moderne Kassensysteme in ebenso vielen Geschäften eingesetzt, wie auch noch eine gute alte Registrierkasse besonders in kleineren Fachgeschäften genutzt wird. Besonders an Wochenenden (freitags nachmittags und samstags) ist im Einzelhandel viel Kundenfrequenz zu verzeichnen. Und gerade dann möchten die Kunden möglichst nicht lange an der Kasse warten, bis sie an der Reihe sind. Da ist es richtig und sinnvoll, dass beispielsweise in Supermärkten mehrere Kassen -Plätze besetzt sind, damit die Kunden sich darauf aufteilen können. In kleinen Fachgeschäften wie einer Bäckerei stehen in aller Regel nicht mehrere Kassen zur Verfügung, weil insgesamt der Umsatz dies auch nicht erfordert. Mit der hier genutzten Registrierkasse werden natürlich ebenso gut alle Verkäufe erfasst, wie auch in größeren Geschäften die modernen POS-Kassen und Netzwerkkassen alle Verkaufsdaten korrekt erfassen. Eine Registrierkasse, wie sie noch vor gut fünfzehn Jahren das ultimativ machbare darstellte, findet man noch immer in vielen kleinen, inhabergeführten Geschäften, wie zum Beispiel in Kiosken, kleinen Bäckereien oder auch im Schreibwarenfachhandel. Dieses gewohnt klassische Design einer Registrierkasse ist dabei längst überholt, und auch die Kassensoftware einer solchen Kasse wird in den nächsten Jahren nicht mehr updatefähig sein, weil die Entwicklung so rasant voran geht und auch die Anforderungen seitens der Nutzer immer höher gehen. Daher wird eine Registrierkasse, wie wir sie kennen, auch im kleinsten Einzelhandelsgeschäft nicht mehr ewig eingesetzt werden können. Dabei ist das Grundprinzip einer Registrierkasse geblieben und wurde auf die modernen Kassen übertragen. Und eigentlich sind ja nicht nur die alten Modelle mit dem Begriff Registrierkasse zu bezeichnen. Denn eigentlich sind auch moderne netzwerkfähige Kassen als Registrierkasse zu bezeichnen. Denn schließlich ist es nach wie vor die Hauptaufgabe einer jeden Kasse, Verkäufe zu erfassen und zu registrieren. Somit ist eben auch die moderne POS-Kasse, die im Supermarkt mit stationärem Scanner und zum Teil mit einer stationären Waage ausgestattet ist, eine Registrierkasse, wenn auch optisch nichts an die gute alte Registrierkasse erinnert. Moderne Kassen, die beispielsweise in Supermärkten genutzt werden, sind netzwerkfähig in Kassensysteme eingebunden und mit einer sehr leistungsfähigen Kassensoftware ausgerüstet. Diese POS-Kassen (POS steht für Point of Sale, also als Begriff für die Stelle im Handel, an der die Registrierkasse stationiert ist) sind in aller Regel mit stationären Scannern ausgestattet, um die an den Waren angebrachten Barcodes zu erkennen und die Daten dem jeweiligen Verkaufsvorgang zuzuordnen. Häufig sind an solchen Registrierkassen auch Waagen installiert, die beispielsweise Obst und Gemüse auswiegen und das Ergebnis nach Eingabe einer Artikelnummer über die minimierte Tastatur mit den entsprechenden Daten wie Warenname, Menge und Preis dem Verkaufsvorgang zuordnen. Dass die Erfassung von Verkaufsdaten natürlich nach wie vor die Hauptaufgaben einer jeden Kasse und Registrierkasse ist, steht zweifelsohne fest. Dabei ist eine moderne Registrierkasse längst netzwerkfähig und kann in Kassensysteme eingebunden werden. Außerdem können gute Kassen auch viele weitere Erfassungen unterstützen, mit deren Nennung an dieser Stelle allerdings erheblich der Rahmen gesprengt würde.
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