Archiv für 12. August 2009

werfen beim geplanten Kauf einige Fragen auf. Der Käufer ist in der Regel Laie auf dem Gebiet der und ihrer Programmierung. Ein Kassensystem soll für ihn nur da stehen und funktionieren. Umsätze einbuchen, Geld aufbewahren und besser informierte Benutzer wissen auch schon, dass die Daten gespeichert werden und ausgelesen werden können, um sie für Auswertungen zu nutzen. Wenn er noch ein altes benutzt, funktioniert das über die so genannten Bedienerschlüssel, wie X- und Z-Schlüssel, mit denen man entweder nur Zwischenberichte auslesen kann oder auch das Kassensystem „abschlagen“, das heißt auf Null stellen kann am Ende des Geschäftstages. Diese Berichte werden bei alten Kassensystemen langwierig auf endlose Schlangen Druckerpapiers ausgedruckt und sind erstens unhandlich und zweitens nicht sonderlich aussagekräftig. Trotzdem hat sich sicher so mancher Geschäftsmann abends hingesetzt und die Rollen mühsam von Hand ausgewertet, auch wenn die Informationen, die er daraus erhielt, noch nicht sonderlich umfangreich waren. Dieses Verfahren war also nicht sehr effektiv, aber die sensiblen Geschäftsdaten waren eindeutig nur in der Hand des Unternehmers oder eines von ihm beauftragten, vertrauenswürdigen Mitarbeiters. Der Z-Schlüssel war der Schutz vor Datenmissbrauch. Heute, im Computerzeitalter, wird sich so mancher fragen, warum nicht die moderne Technik nutzen, um bessere und detailliertere Informationen zu erhalten. Die Daten, die im gespeichert werden, können über die Software, die die Kassensysteme steuert und programmiert, zum Datentransfer bereitgestellt werden. Kommunikationssoftware, die wiederum auf die Software der Kassenprogrammierung abgestimmt ist, ruft die Daten per Telefon oder Kabel ab und überträgt sie über die eingebauten Schnittstellen in entsprechende Warenwirtschaft oder andere Back oder Front Office Programme. So weit, so gut. Datentransfer, das ist ein Reizwort, bei dem sich dem Geschäftsmann dann vielleicht die Nackenhaare hochstellen. Denn seine Daten, die Auskunft geben über den Geschäftsverlauf, möchte er für sich behalten. Das ist doch Geschäftsgeheimnis. In Zeiten von Viren, Trojanern und anderer Spyware hat jeder ein schlechtes Gefühl, wenn er daran denkt, dass fremde Menschen mit eindeutiger krimineller Energie sich an seinen Daten zu schaffen machen könnten oder auch versuchen könnten, sein oder gar ein Netzwerk mehrerer außer Gefecht zu setzen. Das käme einer geschäftlichen Katastrophe gleich, die niemand riskieren möchte. Daher stellt sich die Frage, ob so genannte Windows basierte PC Kassen wirklich sicher sind gegen Angriffe oder Eingriffe von Hackern, die sich vielleicht nur einen Spaß machen möchten, indem sie in das System eingreifen, im schlimmsten Fall aber die ausspionierten Daten für Manipulationen nutzen wollen. Wer diese Bedenken hegt, sollte sich an Kassenhersteller wenden, die bei der Programmierung ihrer auf so genannte proprietäre, das heißt eigenständige Betriebssysteme setzen. Diese Betriebssysteme können zwar Daten bereitstellen, die mit den Windows basierten PC Programmen zusammen arbeiten, sind aber sicher gegen Angriffe von auf Windows spezialisierten Hackern. So sind mit eigenständigen Betriebssystemen weniger angreifbar und stürzen im Betrieb seltener ab, als die empfindlichen Windows basierten PC .

Tags:, ,

Verwandte Artikel

Info
August 2009
M D M D F S S
« Jul   Sep »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  
Blog Verzeichnis